
Vortragsreihe zu Burn-Out und Depression – wie Prophylaxe gelingt
Psychische Erkrankungen zählen heute zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland – mit steigender Tendenz. Dazu kommt: Bei psychischen Erkrankungen fallen Betroffene in der Regel deutlich länger aus als bei körperlichen Beschwerden. Besonders stressassoziierte Erkrankungen wie Burnout und Depression spielen dabei eine zentrale Rolle.
Rund um dieses Thema drehte sich die gut besuchte, erfolgreiche Vortragsreihe von Prof. Dr. med. Carlos Schönfeldt-Lecuona bei IllerSenio in Vöhringen. Denn besonders betroffen von Depressionen und Erkrankungen in Folge von Stress sind Mitarbeitende in der Pflege und in sozialen Berufen. Das neue therapeutische Konzept soll einen verstärkten Fokus auf die psychische Gesundheit richten. Denn: Gesunde Mitarbeitende sind die Grundlage für eine gute Versorgung.
Dabei konnte Prof. Dr. med. Schönfeld-Lecuona den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Tipps für den Alltag an die Hand geben:
- Frühwarnzeichen erkennen (z.B. Erschöpfung, Rückzug, Schlafprobleme)
- Frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen
- Bewegung und soziale Unterstützung aktiv nutzen
- Klare Prioritäten setzen und Grenzen kommunizieren
- Mikropausen und bewusste Regeneration im Alltag integrieren
Burnout und Depression sind ernst, doch das Risiko, zu erkranken, lässt sich beeinflussen. Entscheidend ist: Prävention wirkt auf mehreren Ebenen – beim Individuum, im Team und in der Organisation.
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